28 März 2006

 

Mü(n)d(ig)es Wahlvolk?

Nikolaus Blome erwägt in der Welt vom 28.März (http://www.welt.de/data/2006/03/28/866273.html), daß unser Volk womöglich mit der niedrigen Wahlbeteiligung wisse, was es tue. Das kann leider so nicht sein. Hätte der Teil des Wahlvolkes seine demokratischen Rechte und Pflichten bewußt im Griff, dann wären sie alle in Scharen gekommen und es hätte über 50% ungültige Stimmen gegeben. damit hätten die (Nicht)Wähler zu verstehen gegeben, daß sie zwar ihre Pflicht wahrnehmen wollen, aber keine Wahl zu haben meinen. Das wäre echte gelebte Demokratie.

Wie Herr blome sie aber beschreibt ist es eine Verklärung der Fersehdemokratie, bei der ich - polemisch gesprochen - befürchte, daß es immer weniger Beteiligte gibt, weil alles Andere zu viel Arbeit bedeutet und es sich leichter aus der Distanz mosern läßt.

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